Örtliche Zuständigkeit

Örtliche Zuständigkeit

Die örtliche Zuständigkeit des privaten Gerichtsvollziehers wird durch die Zuständigkeit des entsprechenden Landgerichts bestimmt.

Die Zuständigkeit der Gerichtsvollzieher von GGSV Lukov, Gorchev und Daskalov zur Zwangsvollstreckung erstreckt sich auf das Gebiet folgender Landgerichte:

  • PGv 820 Todor Lukov – Landgericht Plovdiv
  • PGv 825 Stefan Gorchev – Landgericht Plovdiv
  • PGv 887 Dobromir Daskalov – Landgericht Pazardzhik
  • Landgericht – Plovdiv, hier sind die Amtsgerichte Plovdiv, Asenovgrad, Parvomay und Karlovo eingeschlossen;
  • Landgericht – Pazardzhik, hier sind die Amtsgerichte Pazardzhik, Peshtera, Velingrad und Panagyurishte eingeschlossen.

Die Gerichtsvollzieher können Vollstreckungsverfahren einleiten und Vollstreckungen vornehmen, sofern sich im entsprechenden Gebiet folgendes befindet:

  1. die Immobilien oder Mobilien – Eigentum des Schuldners – auf die sich die Vollstreckung bezieht;
  2. der Wohn- oder Geschäftssitz des Drittschuldners (Person gegen die der Schuldner eine Forderung hat, ggf. der Arbeitgeber, eine Person gegen die der Schuldner eine Forderung aus vertraglichen oder anderen Verhältnissen hat), sofern die Vollstreckung sich auf die Forderungen des Schuldners gegen ihn bezieht;
  3. der Leistungsort für Handlungs- oder Unterlassungspflichten, sofern eine Vollstreckung solcher gefordert wird;
  4. der feste oder aktuelle Wohnsitz des Vollstreckungsgläubigers oder Schuldners – nach Wahl des Vollstreckungsgläubigers bei Unterhaltsforderungen.

Ein Gläubiger, dessen fester Wohnsitz (bzw. Sitz und Geschäftsadresse der juristischen Person) dem Gebiet des Landgerichts Plovdiv bzw. des Landgerichts Pazardzhik angehört, kann die privaten Gerichtsvollzieher Lukov, Reg.-Nr. 820, oder Gorchev, Reg.-Nr. 825, bzw. den PGv Daskalov, Reg.-Nr. 887, mit der Einleitung eines Vollstreckungsverfahrens, Ermittlung des Vermögens des Schuldners und mit der Pfändung oder einstweiligen Verfügung an den Sachen und Forderungen des Schuldners beauftragen und zwar unabhängig davon, dass nach den Grundsätzen der örtlichen Zuständigkeit die tatsächlichen Vollstreckungshandlungen in einem anderen Gebiet vorzunehmen sind. Nach Erwirkung der Pfändung oder einstweiligen Verfügung ist das Vollstreckungsverfahren dem zuständigen Gerichtsvollzieher zuzustellen, der eine Vermögensaufstellung und öffentliche Zwangsversteigerung vornehmen soll. Sofern die Vollstreckung Geldforderungen des Schuldners gegen einen Drittschuldner mit Wohn- oder Geschäftssitz in einem anderen Gerichtsgebiet umfasst, wird das Vollstreckungsverfahren nicht weitergeleitet.